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Ich bin nicht hobbylos
Wenn ich nach meinem Hobby gefragt werde, weiß ich nie eine wirklich gute Antwort. Ich spiele hin und wieder ein Videospiel oder lese ein Buch, würde das aber nicht groß als Hobby oder Passion von mir sehen. Ein cooles Hobby ist für mich etwas wie Musik machen oder Karate.
Hobby zum Beruf gemacht?
Ich habe erkannt, dass es viel mehr ein Hobby von mir ist, an meinen privaten Web-Projekten, wie dieser Website hier zu arbeiten. Das mache ich bereits seit ich etwa zwölf Jahre alt bin. Jetzt ist es auch mein Beruf als Angestellter in einem Unternehmen. Seitdem hat meine Aktivität an eigenen Projekten zwar sehr nachgelassen, ist aber nie abgebrochen. Ich mache immer wieder was, wenn ich gerade Lust habe, etwas bestimmtes auszuprobieren, wie das Design zum drölften Mal minimal oder radikal zu erneuern oder auf eine andere Technik umzustellen. Etwa, als ich meinen Blog von WordPress zu Eleventy und jetzt von Eleventy auf Astro umstelle. Es ist sehr befreiend, dass ich mich hier so austoben kann und auch nicht den Anspruch von jemand anderem gerecht werden zu müssen.
Nutzen als netter Nebeneffekt
Spaß machen auch immer wieder kleinere Projekte, wie mein Kartenspiel Skip it!, das meine Mutter gerne mal auf ihrem Handy spielt oder der Wichtel-App, die die Vorweihnachtszeit in unserer Familie in den letzten Jahren erleichtert hat. Oder auch als ich vor ein paar Jahren die Gelegenheit hatte mit dazu beizutragen, dass das SP-Studio (ich war selbst großer Fan vom Original) gerettet wurde und von Flash in React überführt wurde.
Zero-Burnout-Policy
Aktuell ist es mein Projekt, diese neue Website next.lgk.io weiter auszubauen. Dabei setze ich mir absichtlich keine Deadlines, sondern mache immer nur soviel und das, worauf ich Bock habe. Eigentlich ist mein Hobby sehr ähnlich zu Videospiele spielen. Es gibt mal Frust, wenn man irgendwo stecken bleibt, es gibt Erfolgserlebnisse wenn es doch endlich weitergeht und am Ende hat man sogar noch ein fertiges “Werk”, was man herum zeigen kann.